<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss
version="2.0"
xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
> <channel><title>Kommentare zu: Kollektives Denken – Ganzheitlichkeit möglich machen</title> <atom:link href="http://hpwallner.at/2009/02/19/kollektives-denken-%e2%80%93-ganzheitlichkeit-moglich-machen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://hpwallner.at/2009/02/19/kollektives-denken-%e2%80%93-ganzheitlichkeit-moglich-machen/</link> <description>Komplexität, Ganzheitlichkeit, Nachhaltigkeit</description> <lastBuildDate>Fri, 06 Apr 2012 20:20:45 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Von: Heinz Peter  Wallner</title><link>http://hpwallner.at/2009/02/19/kollektives-denken-%e2%80%93-ganzheitlichkeit-moglich-machen/comment-page-1/#comment-19</link> <dc:creator>Heinz Peter  Wallner</dc:creator> <pubDate>Tue, 14 Apr 2009 20:27:41 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://lilamanagement.wordpress.com/?p=207#comment-19</guid> <description>Sehr geehrter Herr Burk,
zugegeben ist Ihr Beitrag eine große (sehr willkommene!) Herausforderung. Immer wieder habe ich ihn gelesen. Hier einmal ein paar Anmerkungen und weitere Fragen.
Ich sehe im kollektiven Denken so etwa wie einen „unsichtbaren“ Zusammenhang, vielleicht wie wir es vom Bild der Schwärme kennen. Ein Schwarm denkt nicht, ein Schwarm ist Gedanke (Andreas Weber). Was Sie mit „ich sehe eher eine gemeinsame &quot;Triggerung&quot; durch augenfällige Beobachtungen unserer &quot;mesokosmischen&quot; Welt und deren Entwicklung“ meinen, kann ich nicht ganz verstehen.
Zur Diskrepanz zwischen Denken und Handeln:
Die Macht des Egos sehe ich genau so. Wohl jeder Mensch muss (darf?) sein Ego erkennen und sich darüber erheben. Schon wenn wir das Ego und sein Tun erkennen, ist das ein Entwicklungsschritt. Mir geht es genau so wie Sie es beschreiben. Aber manchmal kann ich mein Ego wahrnehmen und zumindest ein wenig darüber lachen. Was aber das Ego aus uns macht sehen wir – da bin ich ganz ihrer Meinung – in all den Krisen, in denen wir uns heute befinden. Auf dem „Egoauge“ sind wir großteils blind. Das Ego macht alles zum Kampf, zum Vergleich, zum Wettbewerb. Das führt uns weit weg von nachhaltiger Entwicklung und hält uns – mit viel „Cleverness“ – fern vom Erwachen. Ihren Ausführungen über das Ego und das Tier-Mensch Problem kann ich auch gut folgen. Komplexer wird es dann mit Punkt zwei …
„Die zweite Ursache sehe ich in den aus der Physik bekannten Strukturbildungsphänomenen nichtlinearer dissipativer Systeme, was manchmal auch mit &quot;Emergenz&quot; bezeichnet wird. Dabei meine ich die spontane Bildung von Strukturen und Prozessen, die eigentlich keiner gewollt und geplant hat.“
Wohl verstehe ich gut, was Emergenz und dissipative Strukturen bedeuten, nicht aber kann ich das im Zusammenhang mit der angesprochenen „Diskrepanz zwischen Denken und Handeln“ einordnen.
Ich habe einen ergänzenden einfachen Zugang dazu: Wir können mit unserem Handeln – auch wenn wir noch so aktiv sind – nichts Neues in die Welt bringen, wenn wir nicht zuvor unser Bewusstsein ändern. Das neue Denken gefolgt vom neuen Tun hilft also nur sehr wenig. Dem neuen Denken muss durch das „Fühlen“ eine neue Haltung folgen, aus der sich ein neues Bewusstsein ergeben kann (das habe ich mit der „liegenden Acht“ dargestellt).
Weil Sie noch so viele weitere Punkte angesprochen haben, werde ich später wieder darauf zurück kommen. Ich danke für Ihren Beitrag!
Bis bald, liebe Grüße,
Heinz Peter Wallner</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Burk,</p><p>zugegeben ist Ihr Beitrag eine große (sehr willkommene!) Herausforderung. Immer wieder habe ich ihn gelesen. Hier einmal ein paar Anmerkungen und weitere Fragen.</p><p>Ich sehe im kollektiven Denken so etwa wie einen „unsichtbaren“ Zusammenhang, vielleicht wie wir es vom Bild der Schwärme kennen. Ein Schwarm denkt nicht, ein Schwarm ist Gedanke (Andreas Weber). Was Sie mit „ich sehe eher eine gemeinsame &#8220;Triggerung&#8221; durch augenfällige Beobachtungen unserer &#8220;mesokosmischen&#8221; Welt und deren Entwicklung“ meinen, kann ich nicht ganz verstehen.</p><p>Zur Diskrepanz zwischen Denken und Handeln:<br
/> Die Macht des Egos sehe ich genau so. Wohl jeder Mensch muss (darf?) sein Ego erkennen und sich darüber erheben. Schon wenn wir das Ego und sein Tun erkennen, ist das ein Entwicklungsschritt. Mir geht es genau so wie Sie es beschreiben. Aber manchmal kann ich mein Ego wahrnehmen und zumindest ein wenig darüber lachen. Was aber das Ego aus uns macht sehen wir – da bin ich ganz ihrer Meinung – in all den Krisen, in denen wir uns heute befinden. Auf dem „Egoauge“ sind wir großteils blind. Das Ego macht alles zum Kampf, zum Vergleich, zum Wettbewerb. Das führt uns weit weg von nachhaltiger Entwicklung und hält uns – mit viel „Cleverness“ – fern vom Erwachen. Ihren Ausführungen über das Ego und das Tier-Mensch Problem kann ich auch gut folgen. Komplexer wird es dann mit Punkt zwei …</p><p>„Die zweite Ursache sehe ich in den aus der Physik bekannten Strukturbildungsphänomenen nichtlinearer dissipativer Systeme, was manchmal auch mit &#8220;Emergenz&#8221; bezeichnet wird. Dabei meine ich die spontane Bildung von Strukturen und Prozessen, die eigentlich keiner gewollt und geplant hat.“<br
/> Wohl verstehe ich gut, was Emergenz und dissipative Strukturen bedeuten, nicht aber kann ich das im Zusammenhang mit der angesprochenen „Diskrepanz zwischen Denken und Handeln“ einordnen.</p><p>Ich habe einen ergänzenden einfachen Zugang dazu: Wir können mit unserem Handeln – auch wenn wir noch so aktiv sind – nichts Neues in die Welt bringen, wenn wir nicht zuvor unser Bewusstsein ändern. Das neue Denken gefolgt vom neuen Tun hilft also nur sehr wenig. Dem neuen Denken muss durch das „Fühlen“ eine neue Haltung folgen, aus der sich ein neues Bewusstsein ergeben kann (das habe ich mit der „liegenden Acht“ dargestellt).<br
/> Weil Sie noch so viele weitere Punkte angesprochen haben, werde ich später wieder darauf zurück kommen. Ich danke für Ihren Beitrag!<br
/> Bis bald, liebe Grüße,</p><p>Heinz Peter Wallner</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Roland Burk</title><link>http://hpwallner.at/2009/02/19/kollektives-denken-%e2%80%93-ganzheitlichkeit-moglich-machen/comment-page-1/#comment-18</link> <dc:creator>Roland Burk</dc:creator> <pubDate>Fri, 27 Feb 2009 14:56:47 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://lilamanagement.wordpress.com/?p=207#comment-18</guid> <description>Guten Tag zusammen,
wie ich gelesen habe, machen Sie sich ähnliche Gedanken über unser Verhalten und unsere Gedanken wie ich. Dieses &quot;Kollektive Denken&quot; würde ich aber nicht auf die Quantenphysik zurückführen, sondern ich sehe eher eine gemeinsame &quot;Triggerung&quot; durch augenfällige Beobachtungen unserer &quot;mesokosmischen&quot; Welt und deren Entwicklung.
Ich sehe die teilweise große Diskrepanz zwischen Denken und Handeln eigentlich in zwei Ursachen begründet. Die erste ist wirklich unser Ego, das auf Selbstbehauptung, Machtausübung usw. ausgerichtet ist, ein Relikt aus unserer tierischen Vergangenheit, die uns noch ein &quot;Reptiliengehirn&quot; (Zwischenhirn) als altbewährtes Organ zur Langfrist-Erhaltung unserer eigenen Gene im darwinistischen Sinne hinterlassen hat. Ich jedenfalls spüre einen ständigen Kampf zwischen meinem einigermaßen (hoffe ich) vernunftbegabten Großhirn und diesen archaischen (=egoistischen) Gehirnarealen in mir. Könnte es sein, dass es anderen Menschen auch so geht? Ich muss mich ständig bemühen, mein &quot;Reptiliengehirn&quot; unter Kontrolle zu halten, das immer nur sagt: Ich, ich, ich, Sex, Sex, Sex, Macht, Macht, Macht, Geld Geld, Geld! Vor Allem das Geld hat beim Menschen die Rolle der Schmuckfeder des Pfaus übernommen.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass es noch viele Menschen gibt (mich manchmal leider eingeschlossen), die ihr Großhirn noch in den Dienst ihres Reptiliengehirns stellen, was ich mit &quot;Cleverness&quot; bezeichnen würde. In obigem Bild reißen sie den Anderen die &quot;Schwungfedern&quot; aus, um sie sich als &quot;Schmuckferdern&quot; an den Hut zu heften. Je nach Sichtwinkel nennen wir das &quot;Gerechtigkeits- oder Neid-debatte&quot;. Leider muss ich sagen, dass ich in unserer sogenannten Einkommens-Elite eine überdurschnittliche Quote derartiger Individuen vermute.
Wir Menschen sind zwar offensichtlich keine &quot;Tiere&quot; mehr, aber anscheinend doch noch nicht ganz &quot;Mensch&quot;, deren vernunftbegabtes Großhirn in uns einflussreich genug ist, um unser archaisches &quot;Reptiliengehirn&quot; in die Schranken zu weisen. Wir brauchen mehr &quot;Weisheit&quot;, die wir von den Alten lernen können, deren &quot;Reptiliengehirn&quot; ausgedient hat, die dadurch dem wahren Menschen in uns dadurch immer näher kommen.
Die zweite Ursache sehe ich in den aus der Physik bekannten Strukturbildungsphänomenen nichtlinearer dissipativer Systeme, was manchmal auch mit &quot;Emergenz&quot; bezeichnet wird. Dabei meine ich die spontane Bildung von Strukturen und Prozessen, die eigentlich keiner gewollt und geplant hat. Ein Beispiel ist in gewisser Weise auch unser Finanz- und Wirtschaftssystem, bei dem sich keiner als Verursacher sieht, aber alle als Opfer. Und im Grunde ist es auch so. Der Komplexitätsgrad ist so hoch, dass ihn keiner mehr durchschaut. Aber vielleicht gibt es auch keine Institution, die sich darum bemüht (?).
Es gibt viele Beispiele solcher sich selbst organisierender Strukturen, die eine hohe Kohärenz anstreben (Laser, Fischschwärme, menschliches Verhalten im Fußballstadion oder unter bestimmten Rahmenbedingungen (drittes Reich). Diese gemeinsame &quot;Triggerung&quot; (Herdentrieb) halte ich daher für sehr gefährlich. Den Medien kommt daher eine ganz große Verantwortung zu. Niemals darf das &quot;Reptiliengehirn&quot; in uns direkt angesprochen werden, vielmehr müssen wir unser vernunftbegabtes Großhirn trainieren und so weiterentwicken, dass es befähigt wird, auf eine neue Erkenntnis- und Abstraktionsstufe zu steigen.
Die nächste Stufe, die wir kollektiv erreichen müssen, ist das Nachhaltigkeitsdenken, um uns daran zu hindern, uns wie ein Hefepilz zu verhalten, der den Zucker einer Nährlösung schnellstmöglich in Alkohol umzusetzen, um dann im eigenen Dreck unter zu gehen.
Für mich stellt sich die Frage, wie man die Menschen vom rein reaktiven &quot;linke Tasche - rechte Tasche-Denken&quot; zu einem &quot;systemischen Denken&quot; hinführen kann, das eine höhere Abstraktionsfähigkeit erfordert. Wir müssen unsere eigendynamischen Systeme und Verhaltensweisen quasi &quot;von außen&quot; betrachten und sie studieren. Wir müssen uns also in die Rolle des Spielleiters versetzen, der sich befugt fühlt, auch notfalls die Spielregeln zu verändern.
Na ja, so viel mal als Diskussionsanregung.
Viele Grüße
Roland Burk</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag zusammen,</p><p>wie ich gelesen habe, machen Sie sich ähnliche Gedanken über unser Verhalten und unsere Gedanken wie ich. Dieses &#8220;Kollektive Denken&#8221; würde ich aber nicht auf die Quantenphysik zurückführen, sondern ich sehe eher eine gemeinsame &#8220;Triggerung&#8221; durch augenfällige Beobachtungen unserer &#8220;mesokosmischen&#8221; Welt und deren Entwicklung.</p><p>Ich sehe die teilweise große Diskrepanz zwischen Denken und Handeln eigentlich in zwei Ursachen begründet. Die erste ist wirklich unser Ego, das auf Selbstbehauptung, Machtausübung usw. ausgerichtet ist, ein Relikt aus unserer tierischen Vergangenheit, die uns noch ein &#8220;Reptiliengehirn&#8221; (Zwischenhirn) als altbewährtes Organ zur Langfrist-Erhaltung unserer eigenen Gene im darwinistischen Sinne hinterlassen hat. Ich jedenfalls spüre einen ständigen Kampf zwischen meinem einigermaßen (hoffe ich) vernunftbegabten Großhirn und diesen archaischen (=egoistischen) Gehirnarealen in mir. Könnte es sein, dass es anderen Menschen auch so geht? Ich muss mich ständig bemühen, mein &#8220;Reptiliengehirn&#8221; unter Kontrolle zu halten, das immer nur sagt: Ich, ich, ich, Sex, Sex, Sex, Macht, Macht, Macht, Geld Geld, Geld! Vor Allem das Geld hat beim Menschen die Rolle der Schmuckfeder des Pfaus übernommen.<br
/> Manchmal habe ich den Eindruck, dass es noch viele Menschen gibt (mich manchmal leider eingeschlossen), die ihr Großhirn noch in den Dienst ihres Reptiliengehirns stellen, was ich mit &#8220;Cleverness&#8221; bezeichnen würde. In obigem Bild reißen sie den Anderen die &#8220;Schwungfedern&#8221; aus, um sie sich als &#8220;Schmuckferdern&#8221; an den Hut zu heften. Je nach Sichtwinkel nennen wir das &#8220;Gerechtigkeits- oder Neid-debatte&#8221;. Leider muss ich sagen, dass ich in unserer sogenannten Einkommens-Elite eine überdurschnittliche Quote derartiger Individuen vermute.<br
/> Wir Menschen sind zwar offensichtlich keine &#8220;Tiere&#8221; mehr, aber anscheinend doch noch nicht ganz &#8220;Mensch&#8221;, deren vernunftbegabtes Großhirn in uns einflussreich genug ist, um unser archaisches &#8220;Reptiliengehirn&#8221; in die Schranken zu weisen. Wir brauchen mehr &#8220;Weisheit&#8221;, die wir von den Alten lernen können, deren &#8220;Reptiliengehirn&#8221; ausgedient hat, die dadurch dem wahren Menschen in uns dadurch immer näher kommen.</p><p>Die zweite Ursache sehe ich in den aus der Physik bekannten Strukturbildungsphänomenen nichtlinearer dissipativer Systeme, was manchmal auch mit &#8220;Emergenz&#8221; bezeichnet wird. Dabei meine ich die spontane Bildung von Strukturen und Prozessen, die eigentlich keiner gewollt und geplant hat. Ein Beispiel ist in gewisser Weise auch unser Finanz- und Wirtschaftssystem, bei dem sich keiner als Verursacher sieht, aber alle als Opfer. Und im Grunde ist es auch so. Der Komplexitätsgrad ist so hoch, dass ihn keiner mehr durchschaut. Aber vielleicht gibt es auch keine Institution, die sich darum bemüht (?).<br
/> Es gibt viele Beispiele solcher sich selbst organisierender Strukturen, die eine hohe Kohärenz anstreben (Laser, Fischschwärme, menschliches Verhalten im Fußballstadion oder unter bestimmten Rahmenbedingungen (drittes Reich). Diese gemeinsame &#8220;Triggerung&#8221; (Herdentrieb) halte ich daher für sehr gefährlich. Den Medien kommt daher eine ganz große Verantwortung zu. Niemals darf das &#8220;Reptiliengehirn&#8221; in uns direkt angesprochen werden, vielmehr müssen wir unser vernunftbegabtes Großhirn trainieren und so weiterentwicken, dass es befähigt wird, auf eine neue Erkenntnis- und Abstraktionsstufe zu steigen.</p><p>Die nächste Stufe, die wir kollektiv erreichen müssen, ist das Nachhaltigkeitsdenken, um uns daran zu hindern, uns wie ein Hefepilz zu verhalten, der den Zucker einer Nährlösung schnellstmöglich in Alkohol umzusetzen, um dann im eigenen Dreck unter zu gehen.<br
/> Für mich stellt sich die Frage, wie man die Menschen vom rein reaktiven &#8220;linke Tasche &#8211; rechte Tasche-Denken&#8221; zu einem &#8220;systemischen Denken&#8221; hinführen kann, das eine höhere Abstraktionsfähigkeit erfordert. Wir müssen unsere eigendynamischen Systeme und Verhaltensweisen quasi &#8220;von außen&#8221; betrachten und sie studieren. Wir müssen uns also in die Rolle des Spielleiters versetzen, der sich befugt fühlt, auch notfalls die Spielregeln zu verändern.</p><p>Na ja, so viel mal als Diskussionsanregung.</p><p>Viele Grüße<br
/> Roland Burk</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Heinz Peter  Wallner</title><link>http://hpwallner.at/2009/02/19/kollektives-denken-%e2%80%93-ganzheitlichkeit-moglich-machen/comment-page-1/#comment-17</link> <dc:creator>Heinz Peter  Wallner</dc:creator> <pubDate>Sat, 21 Feb 2009 23:04:36 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://lilamanagement.wordpress.com/?p=207#comment-17</guid> <description>Liebe Frau Roswitha Hutz,
danke für Ihre Rückmeldung!
Schon sehr lange sind viele Menschen dabei, die „neue Welt“ zu erdenken. Es gibt viele Konzepte und Ideen, die auch schon teilweise in die Umsetzung gingen. Ich frage mich daher auch oft, ob es nicht einfach nur am TUN scheitert. Längst wissen wir genug, um zu handeln. Aber wenn wir handeln, dann kommt dabei nicht immer das heraus, was wir zu Beginn wollten. Oft wird die „Kritik“ am System der Steigerung zum Nährstoff des Alten und stärkt, was kritisiert wurde (so ist das z.B. mit dem Umweltkritik passiert – hier wurde die Umwelttechnik – neben all den positiven Erfolgen – auch zum neuen Wachstumsmotor der Steigerungswirtschaft (zumindest war das so vor der Krise)).
Zu oft habe ich beobachtet, dass dem Denken ein schnelles Tun folgt, das dann nicht zum „Erfolg (im Sinne einer positiven Veränderung)“ führt. Es braucht eine Phase dazwischen, die ich einfach als „neue Haltung“ (annehmen)  bezeichne. Dem „Neuen Denken“ folgt eine „Neue Haltung“ (eine Werthaltung, eine innere Einstellung – vielleicht einfach das „neue Bewusstsein“ – oder: dem Denken folgt das spüren, das Herz, dann wird alles zum „gefühlten Wissen“, das auch umgesetzt werden kann) und erst dann kann ein erfolgreiches „Neues Tun“ folgen. So jedenfalls sehe ich das in vielen Veränderungsprozessen, auch im Kleinen.
Vielleicht haben Sie Lust, dazu einen anderen Beitrag in meinem Blog zu lesen, wo ich das Modell „Lernen in der liegenden Acht (LILA)“ beschreibe.
http://lilamanagement.wordpress.com/2009/01/24/die-lernende-organisation-in-lila-%E2%80%93-das-management-neu-denken/
Dort geht es zwar primär um das Management von Veränderungen in Organisationen/Unternehmen, aber ich sehe das als Gedankenmodell auch für andere Veränderungen.
Und zur Frage, „sind wir fähig?“ … ich glaube ja, weil die Entwicklung des Bewusstseins der Menschen fortschreitet. Das ermöglichst viele neue Wege.
Liebe Grüße, Heinz Peter Wallner
www.lila-management.com</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Roswitha Hutz,<br
/> danke für Ihre Rückmeldung!</p><p>Schon sehr lange sind viele Menschen dabei, die „neue Welt“ zu erdenken. Es gibt viele Konzepte und Ideen, die auch schon teilweise in die Umsetzung gingen. Ich frage mich daher auch oft, ob es nicht einfach nur am TUN scheitert. Längst wissen wir genug, um zu handeln. Aber wenn wir handeln, dann kommt dabei nicht immer das heraus, was wir zu Beginn wollten. Oft wird die „Kritik“ am System der Steigerung zum Nährstoff des Alten und stärkt, was kritisiert wurde (so ist das z.B. mit dem Umweltkritik passiert – hier wurde die Umwelttechnik – neben all den positiven Erfolgen – auch zum neuen Wachstumsmotor der Steigerungswirtschaft (zumindest war das so vor der Krise)).</p><p>Zu oft habe ich beobachtet, dass dem Denken ein schnelles Tun folgt, das dann nicht zum „Erfolg (im Sinne einer positiven Veränderung)“ führt. Es braucht eine Phase dazwischen, die ich einfach als „neue Haltung“ (annehmen)  bezeichne. Dem „Neuen Denken“ folgt eine „Neue Haltung“ (eine Werthaltung, eine innere Einstellung – vielleicht einfach das „neue Bewusstsein“ – oder: dem Denken folgt das spüren, das Herz, dann wird alles zum „gefühlten Wissen“, das auch umgesetzt werden kann) und erst dann kann ein erfolgreiches „Neues Tun“ folgen. So jedenfalls sehe ich das in vielen Veränderungsprozessen, auch im Kleinen.</p><p>Vielleicht haben Sie Lust, dazu einen anderen Beitrag in meinem Blog zu lesen, wo ich das Modell „Lernen in der liegenden Acht (LILA)“ beschreibe.<br
/> <a
href="http://lilamanagement.wordpress.com/2009/01/24/die-lernende-organisation-in-lila-%E2%80%93-das-management-neu-denken/" rel="nofollow" class="liexternal">http://lilamanagement.wordpress.com/2009/01/24/die-lernende-organisation-in-lila-%E2%80%93-das-management-neu-denken/</a></p><p>Dort geht es zwar primär um das Management von Veränderungen in Organisationen/Unternehmen, aber ich sehe das als Gedankenmodell auch für andere Veränderungen.</p><p>Und zur Frage, „sind wir fähig?“ … ich glaube ja, weil die Entwicklung des Bewusstseins der Menschen fortschreitet. Das ermöglichst viele neue Wege.</p><p>Liebe Grüße, Heinz Peter Wallner</p><p><a
href="http://www.lila-management.com" rel="nofollow" class="liexternal">http://www.lila-management.com</a></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Roswitha Hutz</title><link>http://hpwallner.at/2009/02/19/kollektives-denken-%e2%80%93-ganzheitlichkeit-moglich-machen/comment-page-1/#comment-16</link> <dc:creator>Roswitha Hutz</dc:creator> <pubDate>Sat, 21 Feb 2009 15:53:17 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://lilamanagement.wordpress.com/?p=207#comment-16</guid> <description>Guten Tag Heinz Peter Wallner, mit großem Interesse lese ich die Gedanken und Möglichkeiten eine Sichtweise zu erarbeiten, die uns vielleicht DIE Wege öffnet, Neues zu entdecken um - und das scheint mir sehr wichtig - endlich die Änderungen herbei zu führen, eine Welt zu gestalten, die wir uns alle offenbar so sehr erträumen? Doch - Sie schreiben doch selbst - das ist der ALTE Kampf zweier EGOS -mehr nicht - liegt denn nicht darin der Ansatz zu verändern, endlich zu TUN? Wie lange kämpfen zwei Egos denn noch einen alten Kampf; sind wir Menschen überhaupt fähig, altes wirklich los zu lassen , um neue, sinnvolle und nachhaltige Wege zu beschreiten - herzliche Grüße, Roswitha Hutz</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag Heinz Peter Wallner, mit großem Interesse lese ich die Gedanken und Möglichkeiten eine Sichtweise zu erarbeiten, die uns vielleicht DIE Wege öffnet, Neues zu entdecken um &#8211; und das scheint mir sehr wichtig &#8211; endlich die Änderungen herbei zu führen, eine Welt zu gestalten, die wir uns alle offenbar so sehr erträumen? Doch &#8211; Sie schreiben doch selbst &#8211; das ist der ALTE Kampf zweier EGOS -mehr nicht &#8211; liegt denn nicht darin der Ansatz zu verändern, endlich zu TUN? Wie lange kämpfen zwei Egos denn noch einen alten Kampf; sind wir Menschen überhaupt fähig, altes wirklich los zu lassen , um neue, sinnvolle und nachhaltige Wege zu beschreiten &#8211; herzliche Grüße, Roswitha Hutz</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
