Seit mehr als einem Jahrzehnt gibt es Warnungen vor einer tiefen Krise unseres auf Wachstum ausgelegten Wirtschafts- und Finanzsystems. Es galt als unbestrittene Tatsache, dass es ein unbeschränktes Wachstum nicht geben kann, nie geben wird. Nicht so eindeutig waren die Meinungen darüber, wie lange es mit diesen Wachstumsraten noch weiter gehen kann. Die Euphorie und wahrscheinlich auch die Gier haben die Grenzen leichtfertig überschreiten lassen. Jetzt sind wir in dieser Krise und geben uns überrascht. Mit allen erdenklichen Mitteln wird nun versucht, das alte System wieder in Schwung zu bringen. Mit diesen Interventionen wird der Zusammenbruch des Finanzsystems verhindert. Aber wir füttern eine tote Raupe, aus der bereits der Schmetterling schlüpft, meint Professor Fredmund Malik. Wie der Schmetterling beschaffen ist, bleibt weitgehend unbeantwortet. Entsprechend vielfältig sind die Meinungen. Die Nachhaltigkeits-Community jedenfalls sieht im Schmetterling die neue Zukunft. Mag er noch zart, bunt und etwas desorientiert sein, er hat jedenfalls schon einen Namen: Er wird „Nachhaltige Entwicklung“ genannt. Die wichtigste Frage seit Erscheinen des Brundtlandreports lautet nun: Ist diese Krise die Geburtsstunde einer nachhaltigen Entwicklung?
Den ganzen Artikel finden Sie auf www.nachhaltigkeit.at - das Nachhaltigkeitsportal des Lebensministeriums in Österreich.
Wien, 1.3.2009
Heinz Peter Wallner, Unternehmensentwicklung
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